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Ruthenberg gewinnt EPT Barcelona Event

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Nur wenige Wochen nach seinem spektakulären Sieg beim WSOP Event #33, wo sich der Hamburger nach einem dramatischen Heads-Up gegen Chris „Jesus“ Ferguson sein erstes World Series Bracelet sicherte, hat Sebastian Ruthenberg nun auch seinen ersten EPT Titel in der Tasche. Nach einer Achterbahnfahrt am Final Table konnte sich Ruthenberg letztendlich gegen Fintan Gavin im Heads-Up durchsetzen und die € 1.361.000 Preisgeld abholen.

Ruthenberg begann den Final Table als Zweiter in Chips, knapp hinter dem Dänen Martin Nielsen. Mit am Final Table saßen auch noch WSOP 2008 Bracelet Gewinner Davidi Kitai, 2008 EPT San Remo Gewinner Jason Mercier und Dren Ukella, ebenfalls aus Deutschland.

Die erste große Überraschung des Final Tables lies nicht lange auf sich warten. Der Chipleader Nielsen verlor schon früh einen Pot gegen Ruthenberg, wodurch der Hamburger schon früh den Chiplead übernahm. Kurz danach gewann Mercier sein All-In mit 6-6 gegen Nielsen’s 10-10 nachdem eine 6 auf dem Turn erschienen war. Mercier beendete kurz darauf was er angefangen hatte und nahm Nielsen auch seine restlichen Chips noch ab als dieser mit {A-Diamonds}{2-Diamonds} All-In ging und Mercier mit 10-10 callte. Diesmal hatten die Pocket 10’s mehr Gluck und Nielsen musste als erster den Tisch verlassen (8ter, € 119.000).

Der Kanadier Samuel Chartier musste als nächster dran glauben als dieser mit {K-Hearts}{10-Hearts} gegen Fintan Gavin’s A-9 All-In gegangen war. Das Board brachte keine Hilfe für Chartier, der sich mit Platz 7 und € 178.000 zufrieden geben musste.

Mercier verlor darauf eine Hand gegen den Deutschen Dren Ukella, der als Shortstack am Tisch mit {2-Hearts}{2-Spades} All-In gegangen war und von Mercier mit {K-Diamonds}{Q-Clubs} gecallt wurde. Das Board zeigte am Ende {A-Clubs}{4-Spades}{3-Spades}{2-Diamonds}{2-Clubs}, Ukella traf Quads und Mercier blieben nach dieser Hand noch knapp eine halbe Million in Chips. Diese fanden auch kurz danach ihren Weg in die Mitte als Mercier mit {7-Clubs}{7-Hearts} All-in ging und von Gavin mit {Q-Spades}{Q-Clubs} gecallt wurde. Kein Glück für Mercier, der hier mit Platz 6 (€227.000) nur knapp an seinen zweiten EPT Erfolg in nur 5 Monaten verfehlte.

Trotz des Double-Ups für Ukella war auch für ihn das Turnier kurze Zeit später vorbei. Auf einem {10-Hearts}{9-Clubs}{2-Hearts} Flop ging Ukella mit {A-Hearts}{4-Hearts} All-In und wurde von Gavin mit {Q-Diamonds}{9-Hearts} gecallt. Die {7-Clubs} auf dem Turn und die {10-Diamonds} auf dem River brachten nicht die erhoffte Hilfe für Ukella, der das Turnier auf Platz 5 (€292.000) beendete.

Mit noch 4 Spieler übrig war Fintan Gavin mit knapp 3 Millionen in Chips in dominierender Position, gefolgt von Davidi Kitai (1,3 Millionen) und Daniele Mazzia (1,1 Millionen). Ruthenberg lag mit knapp 800K in Chips abgeschlagen auf Platz 4.

Kitai konnte einige Minuten später durch Mazzia verdoppeln als dieser mit 9-9 All-In ging und von Kitai mit 10-10 gecallt wurde. Das Board kam {6-Spades}{3-Clubs}{5-Spades}{K-Diamonds}{Q-Spades} und Mazzia war mit nur noch 100K in Chips so gut wie draußen. Wie erwartet war Mazzia in der folgenden Hand All-In und wurde von Ruthenberg und auch von Kitai gecallt. Kitai und Ruthenberg checkten bis zum Ende durch und Ruthenberg gewann den 350K Pot mit einer Straße. Mazzia musste sich am Ende mit Platz 4 und € 351.000 zufriedengeben.

Ruthenberg war zwar immer noch der Shortstack am Tisch, konnte aber einen wichtigen Pot gewinnen als Chipleader Gavin mit {A-Spades}{7-Hearts} All-In ging und Ruthenberg vom Big Blind aus mit {10-Diamonds}{10-Clubs} callte. Das Ass für Gavin kam nicht und Ruthenberg konnte auf 1.,6 Millionen verdoppeln.

Einige Hands später konnte Ruthenberg nach einem tollen call auf dem River den Chiplead übernehmen. Nach einem {7-Diamonds}{8-Spades}{8-Clubs} Flop setze Gavin und Ruthenberg callte. Beide Spieler checkten die {3-Clubs} auf dem Turn, und nachdem die {2-Spades} auf dem River erschien setze Ruthenberg 200K. Gavin erhöhte darauf auf 600K und nach einiger Bedenkzeit callte Ruthenberg mit 7-5, und gewann den Pot. Diesen Chiplead würde sich Ruthenberg jetzt auch nicht mehr nehmen lassen.

Auf dem Button ging Ruthenberg All-in und wurde von Kitai sofort gecallt. Gavin foldete darauf offen seine {A-Clubs}{Q-Clubs}, was Kitai nicht gerne sah, denn er selber hielt {A-Diamonds}{Q-Diamonds}. Ruthenberg zeigte {4-Hearts}{4-Clubs} und Kitai fehlten zwei wichtige Outs. Das Board brachte {6-Hearts}{7-Hearts}{J-Spades}{K-Clubs}{2-Diamonds} und Kitai beendete das Event auf Platz 3 (€ 455.000).

Ruthenberg ging mit über 5 Millionen in Chips als überlegener Chipleader ins Final Heads-Up, welches auch gerade mal nur 3 Hands dauerte. Gavin beschloss mit {7-Clubs}{4-Hearts} All-In zu gehen und Ruthenberg callte mit {K-Clubs}{9-Clubs}. Der Flop {2-Hearts}{A-Clubs}{7-Hearts} brachte sogar noch ein Paar fuer Gavin, aber der {K-Hearts} auf dem Turn und die {9-Diamonds} auf dem River entschieden das Event zugunsten von Sebastian Ruthenberg.

Nach seinem Bracelet Sieg im Sommer gehört Ruthenberg nun zu der kleinen Gruppe von Spielern die es geschafft haben ein WSOP Bracelet und ein EPT Event zu gewinnen. Zudem hat er nun offiziell Andreas Krause in der Deutschen All-Time Money Liste überholt.

Glückwunsch Sebastian!

1 Sebastian Ruthenberg € 1,361,000
2 Fintan Gavin €792,000
3 Davidi Kitai €455,000
4 Daniele Mazzia €351,000
5 Dren Ukella €292,000
6 Jason Mercier €227,000
7 Samuel Chartier €178,000
8 Martin Nielsen €119,000