Cookies on the PokerWorks Website

We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue without changing your settings, we'll assume that you are happy to receive all cookies on the PokerWorks website. However, if you would like to, you can change your cookie settings at any time.

Continue using cookies

Poker News | Poker Puls | Glückspiel und die Gesetze

Die Kahnawake Gaming Commission veröffentlichen erstes UltimateBet Statement

Mitteilen
Der Ärger um den Superuser Account bei UltimateBet schien nach der Abgabe der Untersuchungsergebnisse im Mai zum größten Teil vorüber zu sein. Aber jetzt belasten weitere Anschuldigung den Online Poker Room. Demnach soll der ehemalige UltimateBet Inhaber und WSOP 1994 Main Event Champion Russ Hamilton in den Skandal verwickelt sein. Jetzt ist die Kahnawake Gaming Commission (KGC) mit einem Statement eingesprungen.

Die Kahnawake Gaming Commission ist die bestimmende Institution des Mohawk Territoriums von Kahnawake, ansässig in Kanada, die Online Glückspiel Lizenzen erteilt, darunter auch für Absolute Poker und UltimateBet. Obwohl KGC die Untersuchung des Absolute Poker Skandals sehr offen anging, welche im Januar 2008 abgeschlossen wurde, verhüllte sich die Kommision bei dem UltimateBet Skandal in Schweigen. Jetzt veröffentlichte die KGC ihr erstes Statement über den Skandal.

Im Wesentlichen erkennt die Kommission die Bedeutung der Online User, die der KGC und den Geschäftsführern von Absolute Poker und Ultimate Bet auf beide Skandale aufmerksam gemacht haben. Dazu wurde erwähnt das alle betroffenen Spieler die dem Betrug zu Opfer gefallen sind, kontaktiert und entschädigt worden sind. Zusätzlich wurde die Software und Sicherheit auf beide Seiten überarbeitet und verbessert um weitere Betrüge al á „Superuser Account“ zu verhindern.

Letztendlich wird die KGC alle weiteren Ergebnisse der Untersuchung in den kommenden Tagen veröffentlichen.

23 Juli 2008, das Statement der KGC im Original:

Kahnawá:ke Gaming Commission ("KGC") reguliert seit nun 9 Jahren Online-Spieleseiten, viel länger als die meisten anderen, wenn nicht sogar länger als alle anderen. Während dieser Zeit hat die KGC bewiesen, weltführend im Bereich Regulierungen zu sein und wir haben einen Umgebung geschaffen in der das Onlinespiel fair und sicher war. Der Erfolg von KGC als Regulator ist durch die Tatsache bewiesen, dass sich eine Vielzahl von der Online-Spieleindustrie in Kahnawáke angesiedelt hat. Bedenkt man den Zeitraum wie lange dieser Industriezweig reguliert wird und wie viele Lizenzen vergeben wurden, ist die Bilanz von KGC exemplarisch.

Wie bereits erwähnt, ist auch die beste regulierte Industrie nicht vor Missbrauch geschützt. Beispiele dazu findet man bei Banken, Sicherheitsunternehmen und auch in der Live-Spielebranche. Die Tatsache, dass die Online-Spielebranche neu ist bedarf regulatorische Änderungen. Durch die ganze Geschichte hindurch hat die KGC diese Änderungen gemacht und die Regulierungen wurden von anderen Rechtssystemen weltweit nachgemacht.

In den letzten Monaten haben zwei Firmen innerhalb der KGC Lizenzen – Absolute Poker und Ultimate Bet – einen Weg gefunden Spieler zu betrügen. In beiden Fällen führten die unsachgemäßen Handlungen der involvierten Personen dazu, schlechtes Licht auf die KGC zu werfen. Die KGC kennt die Gerissenheit und Raffinesse der involvierten Personen an und die Rolle, die sie in diesem Fall spielen.

Im ersten Fall war Absolute Poker verstrickt. Durch Untersuchungen der KGC und ihren Beauftragten Gaming Associates, gab die KGC am 11. Jänner 2008 einen Bescheid bekannt. Dieser Bescheid beinhaltete, dass der Betrug weder von Absolute Poker, seinen Direktoren oder Eigentümern initiiert wurde noch dem Unternehmen Vorteile brachte. Durch den Bescheid wurden einige Sanktionen gegen Absolute Poker verhängt, inklusive 24 Vorgaben für Änderungen im Management und im System. Die KGC lieferte Bewiese, dass alle Spieler, die in den Betrug unschuldig verwickelt waren, ihr Geld zurückerhalten haben.

Kurz nachdem der Bescheid gegen Absolute Poker ergangen war, wurde die KGC auf ähnliche Vorfälle beim Schwesterunternehmen Ultimate Bet aufmerksam.

In den letzten Monaten hat die KGC die Betrügereien bei Ultimate Bet untersucht. Signifikante Gewinne einzelner Spieler führten dazu, dass man erkannte, dass es im Ultimate Bet System zu Betrügereien gekommen ist und man versuchte die Personen, die dafür verantwortlich sind zu identifizieren und die betroffenen Spieler zu entschädigen. Unglücklicherweise wurden die Handlungen der KGC nicht so gut in der Pokerbranche oder in der Öffentlichkeit kommuniziert, was dafür führte, dass geglaubt wurde, die KGC „unternimmt nichts".

Die Untersuchungen der KGC im Ultimate Bet Fall haben einige Schlüsselergebnisse geliefert, die in den nächsten Tagen zu einer Entscheidung über die nächsten Schritte der KGC führen werden.

Man darf nicht vergessen, dass es das wichtigste Unterfangen der KGC ist, die betroffenen Spieler zu entschädigen und korrektive Maßnahmen zu implementieren, um solche Betrugsvorfälle in Zukunft zu vermeiden. Beide Vorgaben wurden erledigt – was die Tatsachen beweisen, dass die Unruhen die aufgrund der Betrügereien von Absolute Poker und Ultimate Bet aufgekommen sind, nicht von den geschädigten Spielern vorangetrieben wurden.