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Poker News | World Series of Poker | WSOP 2008

WSOP 2008 Event #1 – $10,000 PL Hold’em.

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Endlich ist es wieder soweit! Am Freitag startete in Las Vegas das Event #1 der WSOP 2008 , das $10,000 Pot-Limit Hold’em Event. Insgesamt 352 Spieler registrierten sich für das Event, wodurch ein Preispool von $3,308,800 zustande kam, von dem $794,112 an den letztendlichen Sieger gehen würden. Wie erwartet waren viele bekannte Pro’s angetreten, unter anderem natürlich Doyle Brunson, Greg Raymer, Chris Moneymaker, Chris "Jesus" Ferguson, Jamie Gold, Daniel Negreanu, Phil Ivey, Howard Lederer, Jennifer Tilly und Phil Ivey, um nur einige zu nennen.

Der Tag von Schauspielerin Shannon Elizabeth (American Pie) war schon schnell vorbei, nachdem ihre Pocket A’s gleich zweimal im ersten Blind Level gecrackt wurden. Zu den anderen Spielern, für die am Tag 1 bereits Endstation war, gehörten Tom McEvoy, Chris Moneymaker, Jamie Gold und Doyle Brunson. Chip Leader am Ende des Tages war Eli Elezra mit knapp über 300k in Chips, gefolgt von Spielern wie Nenad Medic und Patrick Antonius. Auch der Deutsche Andreas Krause war mit knapp 90k Chips am Ende von Tag 1 noch gut dabei.

70 Spieler starteten in den zweiten Tag, mit dem klaren Ziel erst mal den Payout ( Top 36) zu erreichen. Aber von langsamen abtasten war nichts zu spüren. Gleich ein Dutzend Spieler mussten sich bereits im ersten Blind Level des Tages verabschieden. Auch David Benyamine und Jennifer Harman mussten schon früh ihren Platz räumen. So dauerte es auch nicht lange bis die Money Bubble erreicht war, und mit den vielen Pro’s noch im Feld ging es da ziemlich ransannt zu. So mussten unter anderem Tuan Le, Humberto Brenes und Lyle Berman sich kurz vor dem Erreichen der Payout Plätze mit nichts zufrieden geben. Einer der aggressivsten Spieler zu diesem Zeitpunkt war Phil Laak, der während der Hand-for-Hand Phase fast jedes Blatt erhöhte und so seinen Stack ordentlich ausbauen konnte. Nach fast 90 Minuten von Hand-for-Hand play war es letztendlich James Gorman der zum tragischen Bubble Boy wurde und auf Platz 37 ausschied. Gorman war auf einem Flop von {K-Clubs}{9-Clubs}{8-Diamonds} All-in gegangen und wurde von Evdakov gecallt. Gorman zeigte {9-Spades}{8-Spades} und es sah gut für ihn aus als Evdakov {K-Hearts}{Q-Hearts} umdrehte. Doch eine Q auf dem Turn gab Evdakov die besseren zwei Paare und bedeute zugleich das Aus für Gorman.

Nach dem Platzen der Bubble nahm das Spiel wieder ein bisschen an Tempo zu. Nur 22 Spieler gingen zum Dinner Break, von denen gleich 3 (Dustin Woolf, Rolf Slotboom und Anthony Licastro) kurz nach dem Dinner Break ihren Platz schon wieder räumen mussten. Sehr erfreulich aus Deutscher Sicht war der Auftritt von Andreas Krause, der es gleich im ersten Event auf Platz 16 schaffte und sich über $33,088 freuen durfte. Am Ende war er als Shortstack mit JJ All-in gegangen und war von Kathy Liebert mit KK gecallt wurden. Das Board brachte keine Verbesserung für Krause und er schied kurz vor dem Final Table aus.

Etwas überraschend musste sich auch Eli Elezra, der über lange strecken der Chip Leader gewesen war, auf Platz 19 verabschieden ($26,470). Elezra hatte vor dem Flop erhöht und war durch Mike Sowers gecallt wurden. Der Flop zeigte {6-Diamonds}{2-Spades}{3-Diamonds}, Elezra setzte und Sowers erhöhte genug um Elezra All-in zu setzen. Elezra callde mit {A-Hearts}{6-Spades} und Sowers zeigte {6-Hearts}{4-Hearts}. Die {5-Diamonds} auf dem Turn gab Sowers seinen Straight und die 3s auf dem River bedeutete das Aus für Elezra.

So gingen die verbleibenden 9 Spieler an Tag 3 an den Final Table:

Seat 1: Mike Sowers 675,000
Seat 2: Chris Bell 455,000
Seat 3: Amit Makhija 525,000
Seat 4: Patrik Antonius 230,000
Seat 5: Andy Bloch 2,115,000
Seat 6: Mike Sexton 1,130,000
Seat 7: Phil Laak 425,000
Seat 8: Nenad Medic 1,200,000
Seat 9: Kathy Liebert 285,000

Schon gleich in der ersten Hand ging es richtig zur Sache. Phil Laak erhöhte, worauf Patrick Antonius All-in ging. Laak callde mit J-J, aber es sah schlecht für ihn aus gegen die Pocket K’s von Antonius. Laak traf sogar noch einen Buben auf dem Flop, aber ein König auf dem River bedeutete ein Double-Up für Patrick Antonius. Nur 4 Hands später bekam Laak erneut Pocket J’s auf die Hand, musste sich aber wieder mit einem Overpair auseinandersetzen. Diesmal waren es die Pocket A’s von Nenad Medic, und nachdem sich Laak nicht verbessern konnte musste er sich als erster vom Final Table verabschieden (Platz 9, $74,448).

Als nächster war der erst 21 Jährige Internet Pro Mike "SowersUNCC" Sowers an der Reihe. Mike Sexton hatte vor dem Flop erhöht und wurde durch Sowers gere-raist. Daraufhin erhöhte Sexton erneut und Sowers sah sich aufgrund der Odds gezwungen einen All-in mit {9-Hearts}{4-Spades} zu callen. Dieser brauchte nun einiges an Glück gegen die Pocket Q’s von Sexton. Das Board zeigte am Ende {K-Spades}{8-Clubs}{3-Clubs}{A-Clubs}{J-Spades} und für Sowers war das Turnier vorbei (Platz 8, $99,264).

Nur kurze Zeit später verabschiedete sich Patrick Antonius auf Platz 7, nachdem er mit {K-Hearts}{10-Hearts} dem {A-Clubs}{4-Clubs} von Andy Bloch unterlag (Platz 7, $124,080).

Wieder nur kurz darauf war es Chris Bell der seinen Platz räumen musste. Bell war vor dem Flop mit {A-Hearts}{3-Clubs} gegen die Pocket J’s von Nenad Medic All-in gegangen, traf auch noch sein Ass auf dem Flop, musste dann aber mit ansehen wie ein Bube auf dem River erschien und das Turnier für ihn beendete (Platz 6, $157,168).

Danach beruhigte sich das Spielerfeld ein wenig und es dauerte fast 30 Hands bis das nächste Opfer gefunden war. Makhija war vor dem Flop mit {A-Clubs}{3-Diamonds} All-in gegangen, bekam es dann jedoch mit Andy Bloch’s {A-Spades}{7-Diamonds} zu tun. Das Board sah folgendermaßen aus: {Q-Diamonds}{9-Diamonds}{6-Diamonds}{4-Clubs}{A-Diamonds}, Bloch gewann die Hand mit einem höheren Flush und Makhija musste sich mit Platz 5 und $198,528 zufrieden geben.

Die verbleibenden 4 Spieler gingen die Sache sehr ruhig an, und so dauerte es wiederum 2 Stunden bis der nächste Spieler den Tisch verlassen musste. Nachdem Kathy Liebert bereits gegen Andy Bloch verdoppeln konnte callte sie einen preflop Raise von Mike Sexton. Der Flop zeigte {A-Spades}{J-Diamonds}{8-Clubs}, Sexton ging All-in und Liebert callde. Sexton hatte mit {A-Clubs}{6-Clubs} zwar Top Pair getroffen, das reichte jedoch nicht aus gegen Liebert’s Two-Pair mit {A-Diamonds}{8-Hearts}. Sexton traf zwar noch seine 6 auf dem River, aber auch die half nichts mehr und für Sexton war das Turnier gelaufen (Platz 4, $248,160).

Trotz des Sieges gegen Sexton war Liebert der Shortstack am Tisch, und es dauerte nicht lange bis auch ihre restlichen Chips in der Mitte landeten. Liebert war mit {6-Spades}{6-Diamonds} All-in gegangen und wurde von Bloch mit {9-Diamonds}{9-Hearts} und Medic mit {Q-Clubs}{Q-Hearts} gecallt. Der Flop {A-Hearts}{Q-Spades}{2-Clubs} brachte ein Set für Medic, und als die {4-Clubs} auf dem Turn erschien war die Hand entschieden. Liebert erhielt für ihren dritten Platz $306,064 und verabschiedete sich unter tobendem Applaus vom Final Table.

Medic ging nun mit einem deutlichen Chiplead ins Heads-up und es dauerte etwas weniger als eine Stunde bis er das Turnier für sich entscheiden konnte. In der letzten Hand raiste Bloch mit {9-Hearts}{9-Diamonds} vor dem Flop und Medic callde mit {5-Hearts}{7-Hearts}. Der Flop zeigte {8-Hearts}{5-Spades}{4-Hearts} und beide Spieler gingen All-in. Der {J-Hearts} gab Medic den erhofften Flush, und die {5-Clubs} auf dem River entschied die Hand zugunsten von Medic. Bloch holte sich ein Geburtstagsgeschenk im Wert von $448,048 ab und Nenad Medic konnte sich über $794,112 Preisgeld sowie das erste Bracelet der WSOP 2008 freuen.