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Poker Plus- Was für ein Spieler bist du?

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Ob du Online spielst oder Live in Casinos, du solltest dir bewusst sein was für eine Art von Spieler du bist.

Man sollte sich nicht wegen seiner Spielweise schämen, jeder Mensch auf der Welt ist anders - was wäre das doch langweilig wenn jeder Mensch gleich ist! Gleicher Job, gleiches Haus, gleiches Auto... und gleiches Poker. Es wäre nicht nur langweilig, sondern auch unprofitabel.

Leider glauben viele Spieler sie müssten sich schämen, da sie keine guten Spieler sind, sondern einer der immer „nur" ihr Bestes geben. Fakt ist, es gibt weitaus mehr schlechte als gute Spieler - sowohl Online als auch Live. Also, wenn du das Gefühl hast, dass du bist kein besonders starker Spieler bist, dann keine Sorge - du gehörst zur Mehrheit aller Pokerspieler.

Zu wissen, in welche Spielkategorie du fällst, kann dir bei deinem Spiel sehr weiterhelfen und vor allem deine mentale Einstellung stärken. Jemand der versucht sich selber zu überzeugen das er gutes Poker spielt obwohl er das nicht tut, wird sich Mental den Todesstoss geben, manchmal sogar in Depression fallen und es an andere Spieler auslassen. Poker soll Spaß machen und zu realisieren in welche Kategorie man fällt, kann einem dabei helfen nicht nur Spaß am Spiel zu haben, sondern auch ein bisschen Profit zu schlagen. Kenne deine „Art" und du wirst Spaß haben und einfach besser spielen!


The Rookie (Der Anfänger): Ein neuer Spieler, der bisher noch gar nicht oder wenig gespielt hat. Die meisten Anfänger geben offen zu, dass sie sich in der Lernphase befinden und werden des öfteren auch mal nachfragen und versuchen zu lernen. Ein Anfänger der sich nicht schämt, immer fragt und sogar Notizen nimmt, ist der Profi von morgen. Nicht alle Anfänger wollen Ratschläge und werden sich angegriffen fühlen, wenn man ihm eines besseren belehrt. Das sind die Spieler von denen der Rest am meisten Geld gewinnt - die werden niemals gute Spieler sein und fallen höchstwahrscheinlich in unsere nächste Gruppe.

The Loose Recreational Player (Der lockere Sonntagsspieler): In diese Kategorie fallen die meisten Spieler. Sie spielen aus Spaß und kalkulieren genau wie viel Geld im Monat sie verzocken dürfen. Dies wird jedoch selten eingehalten, sie verlieren immer mehr als geplant und spielen meistens den ganzen Abend durch und laufen dabei mehrmals zum Geldautomaten.

Der lockere Spieler dem seine Position egal ist und mit jeden 2 Karten spielen wird, meistens bis zum River - seine Karte könnte ja noch kommen. Diese Spieler trieben gute Spieler öfters zur Weisglut, da sie mit schlechten Karten Callen und immer öfters ihre einzige Karte im Deck treffen. Meistens haben die Spieler keine Ahnung das sie nur eine Karte treffen können oder sogar schon verloren haben. Diese Spieler haben eine verrückte Einbildung was Poker ist, und Callen auch ein Raise mit Q♥-2♠ gegen A♦-K♠ und Callen sogar All-in auf einem Flop von A♥-K♦-3♥. Diese Spieler gewinnen am meisten Pots - scheiden aber IMMER als erstes aus. Achtet mal drauf!

Diese Spieler haben viel Kosenamen - ob sie es wissen oder nicht - und werden kollektive gehasst. Auch menschlicher Geldautomat, Donk, Donkey, Fish oder Mr.Auto-Call genannt, sind diese Spieler am ungeduldigsten. Sie wollen immer Action sehen und spielen deshalb auch zu viele Karten. Wenige von denen an einem Tisch kann gut für dein Chipstack sein, zu viele wie ein Minenfeld durch das man sich kämpfen muss. Gute Karten haben da nicht viel zu sagen, Glück beherrscht das Spiel. Also nehmt euch in Acht vor solchen Spielern, vor allem in den höheren Limits tut eine unverdiente Niederlage besonders Weh. Diese Spieler werden bald merken das sie verlieren und ihre Art ändern - die es nicht tun, werden über lange Zeit sehr viel Geld verlieren.

Der Freizeitspieler ist meistens zwischen dem Durchschnitt und der Elite.

Der Durchschnittlich Freizeitspieler geht kein großes Risiko ein. Sie kennen die Grundlegenden Bedeutungen von Position und Kartenwahl, obwohl sie ihre Kenntnisse nur selten einsetzten. Der Durchschnittspieler hat ein gutes Bankroll Verständnis, spielen aber immer öfters über ihr Poker-Budget hinaus. Sie spielen mehr Karten als notwendig, wissen zur Not aber wie man die auch wieder weglegt.

Meistens haben diese Spieler einen Job und nehmen sich Zeit zum Pokern, genau wie jemand sich Zeit zum Golfen spielen nimmt. Während der Woche spielen kurze Sessions, am Wochenende um so länger. Viele von denen gucken Poker im Fernsehen, und glauben leider deshalb das sie mehr von dem Spiel verstehen als sie in Wirklichkeit tun. Wie auch immer diese Menschen spielen, die ziehen es knallhart durch auch wenn sie grade eine heftige Niederlage einstecken mussten. Der Durchschnittspieler wird eventuell dazu lernen und ihr Spiel verbessern. Wie dem auch sei, versuche nicht diese Spieler zu unterrichten oder ihnen Tipps zu geben - die glauben nämlich schon dass sie schon gut genug sind.

Der gute Freizeitspieler wird höchstwahrscheinlich bald ein sehr guter solider Spieler werden. Die spielen aus Spaß, mögen es aber nicht zu verlieren und vertuschen in Folge dessen ihre Spielart. Viele von denen wollen Profit machen, oder ihr Defizit ausgleichen, und haben ein gutes Verständnis von Pot Odds, Position und spielen ein gute Variation von Karten. Des öfteren spielen die auch über ihr Geld-Limit hinaus da sie überzeugt das sie gut genug sind.

Die sehr guten Freizeitspieler sind Mangelware und man sieht sie nur selten.

Diese Spieler sind sehr Diszipliniert und spielen selten mittelmäßige Karten ohne Position. Sie würden niemals andere Spieler kritisieren oder beleidigen, sondern sind stets höflich und werden ihr solides Spiel, auch bei derben Niederlagen, unbeachtet weiterführen. Sie wissen wann ein Bluff erfolgreich sein kann und wann nicht. Sie achten sehr auf Position und das Spielverhalten der anderen. Nur selten gehen diese Spieler auf Tilt, wo sie auf ihr Bauchgefühl hören und schlechte Entscheidungen treffen. Meisten halten sie eine Profitliste und andere Statistiken und verbessern somit ihr Spiel. Ab und zu steigen sie in den Limits auf, gehen aber sofort wieder runter wenn es schlecht läuft.
Ein sehr guter Spieler weis wann er aufhören sollte, ob er in Führung liegt oder nicht. Sie wissen das beim Poker gewinnen nicht bedeutet, am Ende des Tages mit mehr Geld zu gehen als man gekommen ist, sondern das man im großen und ganzen sein Profit gesichert hat. Die Schlacht kann man ruhig verlieren, den Krieg jedoch nicht!
Außerdem lernen diese Spieler jedes Mal etwas dazu, sind für jeden Ratschlag offen und werden immer besser und besser. Diese Spieler sind oft sehr aggressiv und werden ihre Position nutzen um mit schlechten Karten zu gewinnen - voraus gesetzt der Gegner versteht genug von Poker.

Der letzte Spielertyp den ich vorstellen will, ist der Sehr Gute Spieler. Diese Spieler mögen oder lieben sogar Poker, aber nur wenn sie gewinnen. Während die meisten denken das Verlieren kein Spaß macht, verstehen Andere von uns dass man nicht jeden Pot gewinnen kann. Diese Spieler machen oft den Fehler das sie ihr Ego ins Spiel lassen und auf Tilt gehen. Ganz nach dem Motto: „Wie kann mich der Idiot mit so einer Sch**ße Callen!"
Im diesen Fall werden Sehr Gute Spieler ihre Fassung nicht verlieren und sich beherrschen. Sie wissen das die nächste Hand nur besser werden kann. Sobald der Ego übernimmt, bist du auf Tilt. Selbst die besten Spieler der Welt gehen ab und zu auf Tilt, das ist völlig Normal. Es ist nämlich eine Frage der Geschicklichkeit, ob man unter Tilt sich zusammenreißen kann und kein „Chip-Selbstmord" begeht.

Sehr gute Spieler wissen wie man um Geld spielt und verdienen dadurch ihr zusätzlichen Gehalt dazu. Genau wie der gute Freizeitspieler, spielen sehr gute Spieler auf Position und nur eine gute Auswahl an Karten, können aber ihr Spiel aber geschickt verdrehen. Es kann den Anschein haben , dass so ein Spieler sehr locker ist, spielt in Wirklichkeit aber nur Monsterkarten, und dann auch sehr aggressiv. Man sieht sie selten am Tisch in eine Konversation verwickelt, fluchen nicht und haben Respekt gegenüber anderen Mitspielern. Ein Spieler der mehr Karten weglegt als manch Anderer, dafür aber Jahr für Jahr als große Sieger dasteht.

Es macht aber keinen Unterschied ob du ein guter oder ein schlechter Spieler bist; jeder spielt mal mit schlechte Karten; jeder spielt mal ohne Position; und ja - auch jeder macht mal einen riesen Fehler und verliert eine sicher geglaubte Hand. Der unterschied zwischen guten und schlechten Spielern ist, das gute von ihrem Fehlern lernen. Wenn du lernst, kannst du nur besser werden. Macht Sinn, oder?

Und was ist wenn du nicht besser wirst? Das ist in Ordnung, solange dir bewusst ist wie und warum du spielen solltest, so das du Spaß am Spiel hast. Es macht nichts aus ob du Tight, Loose oder irgendwo mittendrin bist, es gibt keine Richtig und Falsch im Poker - Es sind deine Chips, dein Geld und deine Zeit. Du hast für die Chips bezahlt, also spiele wie du willst. Wenn ich deine Chips bezahle, spielst du wie ICH es will. Ganz einfach!

Downloade einen Poker Room und übe dich daran deine Art zu finden und zu verbessern. Nimm dir zu Herzen was ich geschrieben habe - es hat mir sehr geholfen. Viel Glück!