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PokerWorks Filmebewertung: House of Games

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Diese Woche beschäftigen wir uns mit dem Film "House of Games". Ich kann mich noch erinnern
das ich zum ersten Mal von diesem Film gehört habe als ich mich auf einem deutschen Film
Forum ein wenig umgesehen habe. Dort wurde mir von einem sehr aktiven Forum Mitglied gesagt, dass wenn ich mich für Poker interessiere, ich unbedingt diesen Film sehen müsse. Ich hatte also sehr grosse Erwartungen in diesen Film, aber manchmal ist es nicht Fair diese zu haben bevor man sich einen Film anschaut, also erwarte bloß keinen Film wie Rounders (in meine Augen immer noch der beste Poker Film den ich je gesehen habe).

Titel: House of Games
Regisseur: David Mamet
Schauspieler: Joe Mantegna, Lindsay Crouse, Lilia Skala, Ricky Jay
Dauer: 102 Minuten
Land: USA

Des weiteren wurde dieser Film für einen Golden Globe nominiert und hat bei 4 weiteren Film Festivals Preise abgeräumt.

Der Film handelt von einer Psychologin/Schriftstellerin dir gerade ein erfolgreiches neues Buch veröffentlicht hat. Es sieht so aus als hätte sie alles, was man zum glücklich sein braucht, aber trotzdem scheint ihr etwas in ihrem Leben zu fehlen. Dies ändert sich als sie es mit einem Patienten zu tun kriegt der $25,000 Wett-Schulden hat und sich aus Verzweiflung das Leben nehmen will. Aus einer Art von Schuldgefühl heraus beschließt sie, ihm zu helfen und geht zusammen mit ihm in das Kartenhaus wo der Junge noch Schulden abbezahlen muss.

Dort trifft sie den Mann, dem der Junge das Geld schuldet, und schließt einen Deal mit ihm ab indem sie ihm während eines Poker Spiels helfen soll. Er erklärt ihr was „Tells" sind und bittet sie darum, auf einen seiner Gegner am Tisch zu achten der immer einen bestimmten Tell hat wenn er blufft.

Sie interessiert sich zunehmend für diesen Mann und seine Arbeit und beschließt, ihm zu folgen um später ein Buch über ihre Erfahrungen zu schreiben. Leider nimmt der Film hier eine Wendung was Poker betrifft und ist eher vergleichbar mit einem Film wie Matchstickmen mit Nicolas Cage.

Mehr will ich jetzt von der Handlung des Films auch nicht verrasten damit ihr selber noch die Möglichkeit habt, die Geschichte mit all ihren Überraschungen und Wendungen zu genießen. Ich persönlich war von der Geschichte sehr angetan (nicht zu vergessen das der Film aus 1987 stammt).

Alles in allem fand ich den Film gut, aber erwartet bloß kein Poker Spektakel. Dafür solltet ihr euch dann doch besser Rounders oder T.V Shows wie High Stakes Poker ansehen. Ich hör euch nämlich schon denken „Fett, ein Poker Film über einer Psychologin die mit einem Poker Spieler umherreist und zusammen mit ihm Millionen verdient." Dies ist sicherlich nicht der Fall. Nach der ersten halben Stunde wird im Film kein Poker mehr gespielt, aber ich glaube auch nicht das wir von jedem Film erwarten können das der gesamte Film sich nur um Poker dreht ( so wie bei Filmen wie High Roller , Aces und Lucky You ).

Was die Schauspieler angeht muss ich sagen dass ich von ihnen nicht gerade begeistert war. Besonders von der Hauptrolle im Film war ich überhaupt nicht begeistert. Sie hat so gut wie keine Emotionen in ihrem Gesicht oder in ihrer Stimme und hin und wieder gleicht sie einem Roboter. Andererseits fand ich das Ende vom Film äußerst gut. Bin gespannt was ihr davon denkt.