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PokerWorks Filmbewertung: California Split

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California Split ist ein Film von dem ich eigentlich wenig erwartet habe, weil ich auch niemanden kenne der diesen Film schon mal gesehen, oder überhaupt davon gehört hat.

Nachdem ich ein wenig im Internet recherchiert habe, tauchte dieser Film immer wieder auf und wurde von vielen Leuten empfohlen. Grund genug um die DVD mal rein zu schmeißen und zu sehen ob der Film das viele Lob auch verdient hat.

Der Anfang vom Film ähnelt einem Poker Anleitungs-Film aus den 70er Jahren. Die Geschichte beginnt damit das einer der beiden Hauptdarsteller es schafft auf dubiose weise einen großen Pot zu gewinnen. Während diesem Poker Spiel lernen sich die beiden Hauptdarsteller Charlie und Bill kennen. Sie sind einander sehr ähnlich und verstehen sich auf anhieb gut mit einander. Macht eigentlich auch Sinn wenn man bedenkt das beide eigentlich „Loser" sind, die die meiste Zeit in Casinos und auf Rennbahnen verbringen.

Diese zwei können auf sich schon gut zocken, haben aber des öfteren großes Pech, und mit Pech meine ich das sie zum Beispiel beraubt werden nachdem sie gerade gewonnen haben. Viele Höhen und Tiefen also im Film, aber zum Glück mit einer ordentlichen Portion Humor.

Titel: California Split
Regisseur: Robert Altman
Schauspieler: George Segal, Elliott Gould, Jeff Goldblum(!), "Amarillo Slim" Preston
Jahr: 1974
Dauer: 108 min
Land: USA
Sprache: Englisch
Audio: Mono

Zu Beginn des Films geht es beiden (Charlie und Bill) eigentlich relative gut, aber nachdem Charlie von einer ungeplanten Reise aus Tijuana zurückkehrt sieht es so aus als habe Bill ordentlich was an Spielschulden angehäuft. Bill beschließt also alle seine Besitztümer zu verkaufen und zusammen mit Charlie nach Reno zu fahren um dort zu versuchen in einem Poker Turnier (an dem sogar Amarillo Slim mit dabei ist) sein letztes Geld in ein Vermögen zu verwandeln.

Ob die zwei es schaffen, von ihren Schulden los zu kommen werde ich natürlich nicht verraten. Aber keine Sorge, der Film hat mich von Anfang bis Ende gefesselt (nicht so wie bei vielen anderen Poker Filmen wo man das Ende kaum erwarten kann).

Bill Denny wird gespielt von George Segal, der eindeutig die beste Schauspiel-Leistung des Films abliefert. Die Rolle des Charlie wird gespielt von Elliot Gould (spielt unter anderem auch Reuben Tishkoff in Oceans 11, 12 und 13). Er sorgt dafür das der Film nicht zu seriös und ernst wird und sorgt auch für die nötige „Frische". Irgendwie erinnert er mich immer wieder an einen fröhlichen Ken Kenish (aus dem Film Rounders).

Dieser Film verbildlicht sehr gut das Leben von Amerikanischen Poker Spielern in den frühen 70er Jahren (eine sehr interessante Zeit wenn du dich für die glorreichen Tage von Spielern wie Doyle Brunson, Amarillo Slim und Puggy Peason interessierst). Der Poker Inhalt des Films ist auch sehr zufriedenstellend, auch wenn es deutlich wird dass das Poker Spiel für die beiden Hauptdarsteller nicht unbedingt die höchste Priorität hat, aber das geht auch nicht anders wenn man so zocker-süchtig ist wie diese beiden. Sie spielen alles, von Roulette und Blackjack bis Pferderennen und Boxkämpfe.