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Poker News | World Series of Poker | WSOP

Eine Echte World Series of Poker

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Der Final Table des diesjährigen Main Events war wohl der internationalste Final Table den es beim WSOP Main Event je gegeben hat. Unter den letzten 9 Spielern saßen lediglich 4 Amerikaner, zusammen mit 2 Briten, einem Russen, einem Kanadier und einem Süd Afrikaner.

In Seat 1 war John Kalmar aus Chorly, Lancashire, England. The 34 jährige professionelle Poker Spieler spielt meistens nur Turniere in England. Obwohl er dieses Jahr an mehreren Events teilgenommen hatte, hatte er immer den Pay-Out verpasst und wollte eigentlich vorzeitig nach hause fahren. Er entschied sich schließlich, keine $600 zu zahlen um seinen Flug umzubuchen, und spielte stattdessen beim letzten großen Main Event Satellite mit. Er gewann seine Teilnahme und der Rest ist Geschichte.

In Seat 3 war Philip Hilm (Photo) aus Cambridge, England, der das Feld zu Beginn des Tages mit 22 Millionen Chips anführte. Er ist gebürtiger Däne.

In Seat 5 war Raymond Rahme (unten) aus Johannesburg, Süd Afrika. Er ist der erste Afrikaner der es je an einen Main Event Final Table geschafft hat. Mit 62 Jahren war er auch der älteste Spieler am Final Table. Vor kurzem erreichte er bei der All African Poker Championship den 4ten Platz. Unter anderem gewann er da die Teilnahme für das Main Event.

In Seat 6 war Tuan Lam aus Mississauga, Ontario, Kanada. Der gebürtige Vietnamese kam mit 19 Jahren nach Kanada. Jetzt spielt er professionelles Poker in den Cardrooms von Toronto.

In Seat 7 war Alex Kravchenko aus Moskau, Russland. Kravchenko hatte bei dieser World Series bereits das $1.5k Omaha Hi/Lo Event gewonnen, womit er der erste Russe war, der je eine WSOP Bracelet mit nach hause nehmen konnte. In 2001 gewann er die Austrian Masters Pot-Limit Championship und die Russische Pot Limit Championship. Dazu gewann er noch den Limit Hold'em Titel beim Helsinki Freezeout in 2002.

Die Spieler aus Amerika waren Lee Childs in Seat 2, Jerry Yang in Seat 4, der bekannte Profi Lee Watkinson in Seat 8 und Hevad "Rain" Khan in Seat 9.

Im vergangenem Jahr waren bis auf den Schweden Erik Fridberg alle Spieler am Final Table Amerikaner.

Am Final Table in 2005 saßen 3 Nicht-Amerikaner, der Sieger Joseph Hachem aus Australien, der fünftplazierte Andy Black aus Irland und der siebtplazierte Daniel Bergsdorf aus Schweden.


Der Erste Nicht-Amerikaner der das Main Event gewann war Mansour Matloubi aus Wales in 1990. Der nächste war Scotty Nguyen aus Vietnam in 1998, gefolgt von Noel Furlong aus Irland in 1999, Juan Carlos Mortensen aus Spanien in 2001 und natürlich Hachem.

Nolan Dalla, der Leiter der WSOP, erzählte mir vor kurzem dass er erwartet dass die Zahl von Internationalen Teilnehmern in den kommenden Jahren noch stark anwachsen wird.

"Die World Series of Poker ist jetzt wirklich eine World Series of Poker...davor war es mehr einen Texas Series of Poker oder einen U.S.A Series of Poker," sagte Dallas.