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De Wolfe und Hellmuth Führen nach Day 2 die WPT Championship an

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Mehr als das halbe Spielerfeld verabschiedete sich am Montag aus dem Bellagio nachdem von den 479 Spielern, die den Tag begonnen hatten, am Abend noch 214 übrig waren. Der Dritt-Platzierte vom letzten Jahr, der Engländer Roland De Wolfe, lag am Ende des Tages zusammen mit Phil Hellmuth in Führung.

Sogar mit einem solch erfahrenen Spielerfeld wie dieses war es von Vornherein klar das es am zweiten Tag viel Action geben würde und ein Großteil des Spielerfeldes ausscheiden würde. Wie schon an den Tagen zuvor fand das Turnier gleichzeitig in der Fontana Lounge und im Poker Room statt. Schon gleich zu Beginn waren die Short Stacks darauf aus so schnell wie möglich an Chips zu kommen um nicht eliminiert zu werden. John D'Agostino war der erste der sich innerhalb der ersten Stunde verabschieden musste. Weitere Spieler waren unter anderem Todd Brunson, Robert Williamson III, Harry Demetriou, Mimi Tran und Victor Ramdin. Die Liste vergrößerte sich nachdem Spieler wie Daniel Negreanu, JJ Liu, David Williams, Marcel Luske, Kevin O'Donnell und Jim Bechtel sich ihnen anschlossen bevor das erste Blind Level des Tages beendet war

Einige Short Stacks fanden jedoch auf eindrucksvolle Weise wieder zurück ins Spiel. James Van Alstyne, einer der besten Turnier Spieler in diesem Jahr, verbesserte sich von 13.2k auf 77k, und schloss sich damit Spielern wie Rehne Pedersen (14.6k auf 111k) und Sam Grizzle (13.6k auf 112k) an, die nun alle wieder eine ernstzunehmende Chance auf einen Turnier Erfolg hatten

Zu Beginn des Turniers waren alle Augen auf die Chip Leaderin von ersten Tag, Anna Wroblewski, gerichtet. Viele neue Spieler, die früh in Führung gehen, schaffen es nicht sich den immer wechselnden Turnier Phasen anzupassen und versinken dadurch irgendwo im Mittelmaß. Wroblewski musste den Chip Lead schon früh abgeben nach dem Paul Wasicka an einem anderen Tisch einen großen Pot gewann. Wroblewski verlor darauf fast die Hälfte ihrer Chips während des ersten Blind Levels, fand darauf jedoch wieder ins Spiel zurück und beendete den zweiten Tag in 12ter Position mit 350k in Chips.

Mike Matusow begann den Tag in 12ter Position und der Liebling der Fans war darauf aus, es weit zu bringen. Nach einem äußerst erfolgreichen Day1 lief der zweite Tag für ihn jedoch alles andere als gut, und wenn man in Zukunft im Lexikon unter „Cold Cards" nachschaut, sollte sein Photo daneben abgebildet sein. Er bekam drei Mal Pocket Q's und verlor sie jedes Mal. Danach bekam er A-Q, nur um es mit A-K aufnehmen zu müssen und zu verlieren.

Sein Final Hand war ein Sinnbild seines gesamten Tages. Matusow callde einen Raise von 4.5k in der Cutt-Off Position, zusammen mit Lee Markholt im Big Blind und einem frühen Limper. Der Flop kam 9♣-7♣-7♥ und Matusow setzte 11k nachdem die anderen Spieler gecheckt hatten. Markholt check-raisde auf 32k und Matusow ging mit seinen verbleibenden 100k All-In. Markholt dachte einige Minuten nach und entschloss sich letztendlich zu callen. Markholt zeigte A♣-Q♣ und Matusow zeigte 8♦-7♣. Wenn einer einen solchen Tag erwischt wie Matusow an Day 2, dann erwartet man schon fast das die Drawing Hand erfolgreich sein wird. Und genau so kam es auch als der Dealer auf dem Turn den J♣ aufdeckte. Matusow brauchte nun ein Full House auf dem River, aber der kam nicht und das war's für The Mouth.

Einige der gefährlichsten Turnier Spieler befanden sich an diesem Tag in der Mitte des Spielerfeldes. Der $50k H.O.R.S.E Bracelet Gewinner Chip Reese war bei einem Q-J-6 Flop All-In mit 21k. Justin „ZEEjustin" Bonomo callde mit K-Q, aber sein Blatt verbesserte sich nicht weiter gegen Reese's Pocket K's und Reese konnte seinen Stack verdoppeln. Es war einer dieser vielen Hands wo einige Spieler im Turnier bleiben während andere ausscheiden müssen, und oft denkt man sich nicht viel dabei. Außer wenn es sich dabei um einen Spieler wie Chip Reese handelt. Er konnte seinen Stack weiter ausbauen und beendete den Tag mit 171k in 68ter Position.

Während Phil Hellmuth den ersten Tag noch damit verbracht hatte, zusammen mit Jamie Gold die Zuschauer zu unterhalten, verbrachte er den zweiten tag damit, Chips zu sammeln. Innerhalb von zwei Stunden kletterte er an die Spitze des Spielerfeldes nachdem er zuerst einen Straight gefloppt hatte und kurz darauf ein Set gegen David Rheem. Rheem limpte und Hellmuth raisde auf 15k. Rheem ging mit und der Flop kam Q-4-3. Rheem checkte, Hellmuth setzte 5k und Rheem erhöhte auf 32k. Hellmuth callde, auf dem Turn kam eine 8 und Rheem setzte 30k in einen 66k Pot. Hellmuth erhöhte das Minimum, und was auch immer Rheem auf der Hand hatte, er traf die richtige Entscheidung und foldete sein Blatt. Hellmuth zeigte seine Q's und sammelte den Pot ein. So machte er munter weiter und beendete den Tag in zweiter Position mit 528k in Chips.


Das Spielerfeld war voll von Top Spielern, und die Top 10 waren da keine Ausnahme. Auf den Plätzen 4-6 waren Steve Wong, Paul Wasicka und Patrick Antonius. Der Holländer Wong konnte hier im Bellagio seine bisher größten Erfolge feiern, mit einem ersten Platz im $5 Event ($199k), einem zweiten Platz beim WPT Festa al Lago $10k Event ($542,700) und den Gewinn des $2,5k Five Diamonds Event im Dezember ($215k). Paul Wasicka hatte seit seinem zweiten Platz beim WSOP 2006 Main Event ($6,102,499) auch einige nennendwerte Ergebnisse zu verbuchen. Zu diesen gehören ein 4ter Platz bei der WPT LA Poker Classic im Februar ($455,615) und der Gewinn der NBC Heads-Up Championship im März ($500k). Und Patrick Antonius? Also, dieser Dr. McDreamy des Poker schmückt in den USA wahrscheinlich fast so viele Schlafzimmer Wände wie Justin Timberlake. Er gehört momentan zu den besten Cash Spielern der Welt, Live sowohl als auch Online, und es wird schwer sein jemanden zu finden der nicht gerne mit ihm am Poker Tisch sitzen würde.

Es ist noch ein weiter Weg bis zum Final Table. Wird es ein Big Stack wie CK Hua (9ter, 383k), Gavin Griffin (24ter, 291k) oder Kirk Morrison (29ter, 271k)? Wird es ein bekannter Champion wie Juan Carlos Mortensen (52ter, 221k), Phil Ivey (87ter, 143k)oder Phil Hellmuth (2ter, 528k). Wird die WPT ihren ersten weiblichen Gewinner verkünden können? Jennifer Harman (118te, 111k) Isabelle Mercier (153te, 80k), und Liz Lieu (160te, 77k) schließen sich Anna Wroblewski (12th, 347k) an, in dem Versuch dies zu erreichen. Oder wird es vielleicht ein später Qualifikant wie Erica Schoenberg (121te, 107k), Justin Bonomo (59ter, 193k) oder Tommy Vu (99ter, 126k)?

Alle jagen zu diesem Zeitpunkt den Chip Leader Roland De Wolfe, dem Dritt-Platzierten vom letzten Jahr ($1,025,205). Er begann den Tag nicht einmal im oberen Viertel, und sein erster Tisch war auch nicht gerade einer der einen neuen Chip Leader hervorbringen würde, gefüllt von Short Stacks und tighten Spielern. Nach den ersten 4 Stunden war sein Chip Count mit 46k sogar noch niedriger als zu Beginn des Tages, und Sam Farha führte das Feld mit 338k an. Um 17:00 hatte De Wolfe immer nut 48k.

Der Rest des Abends gehörte ihm. Er gewann einen großen Pot nach dem anderen und baute dadurch sein Stack innerhalb einer Stunde auf 185k aus. Einige Zeit danach befand er sich bereits auf 430k, und war damit hinter Phil Hellmuth, Patrick Antonius und Anna Wroblewski auf dem 4ten Platz. Er übernahm den Chip Lead nachdem er mit K♣-Q♣ Top 2 Pair gefloppt hatte gegen JC Alvarado's 5♦-2♦ und einem Flop von K♦-Q♦-2♣. Alvarado's Hand verbesserte sich nicht und De Wolfe bewies, wie weit man es mit Geduld in einem solchen Turnier bringen kann, nachdem er von 48k um 17:00 den Abend um 21:00 mit 535k beendete.


Mehr als das Halbe Feld wird sich noch verabschieden müssen bevor die Top 100, und damit der Pay-Out, erreicht sind. Man kann davon ausgehen das die Spieler, die am Dienstag Abend noch übrig sind, zweifellos zu den besten Spielern der Welt gehören.