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Joe Sebok

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Joe Sebok verbrachte seine Collegetage auf Berkeley, nach dem College ist er in die .com Welt gezogen und dann widmete er seine Aufmerksamkeit dem Poker. Ein Familienmitglied wusste etwas darüber, nähmlich sein Vater Barry Greenstein. Seinen grossen Auftritt hatte er in den 2005 World Series of Poker mit zwei Finaltischen. 2006 startete er mit einem Knall, als er die aufeinanderfolgende Turniere bei Mirage und in LA gewann. Er weist selber nach, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt.

CC: Erzähle uns über Poker und wie du dafür aufgewachsen bist.

Joe: Poker existierte für mich nicht, als ich noch ein Kind war. Das war der Lebensunterhalt meines Vaters, doch damals war es noch nicht so annerkant, wie es jetzt ist, ich ich fühlte mich irgendwie seltsam, wenn ich irgendjemandem darüber erzählte. Er hielt mich jedoch von dieser Sache fern. Wir haben nie über dieses Spiel gesprochen bis ich 27 wurde, und ich entschied mich, da hineinzugehen. Er konnte keine bessere Entscheidung treffen, was das betrifft, da ich in der Lage war, weggzugehen und so viel erstaunlicher Lebenserfahrungen zu sammeln, die ich einfach nicht gesammelt hätte, wenn ich mit Poker früher angefangen hätte. Es ist eine gewisse Besessenheit, die das Erforschen dieses Spiels begleitet.

CC: Du hast über die grosse UC Berkeley Erfahrung gesprochen. Was war es für dich?

Joe: Berkeley war der Platz, wo ich angefangen habe zu lernen, wer ich wirklich bin. Bis heute ist es immer noch einer meiner Lieblingsplätze. Ich denke, der beste Weg, Berkeley zu beschreiben, ist dieser: das ist ein Platz, wo ein Kind, mit dem du über existentielle Philosofie diskutierst, der selbe Kind ist, den du bei einem Fussballspiel am Wochenende schreien siehst, der selbe Kind ist, mit dem du Bier auf einer Party am Samstagabend trinken kannst, der eine A bei einer Klausur von organischen Chemie bekommt, der selbe Kind... du hast es schon verstanden. Jeder machte alles und es war eine Quelle von Energie und Aufregung für mich, während ich dort war. Ich liebte es.

CC: Was hattest du nach dem College vor?

Joe: Ich graduierte direkt in die San Francisco Dotcom Szene und somit war es ein natürlicher Sitz für mich. Ich liebte die Aufregung, die von dem Versuch, ein Unternehmen von Grund auf zu gründen hevorgerufen war. Es ist wirklich ansteckend, wenn jeder um dich herum Feuer und Flamme darüber ist, was er macht und der bereit ist, 15 Stunden am Tag zu arbeiten, um das zu schaffen. Es war auch toll, weil es jungen Leuten ermöglichte, führende Positionen zu übernehmen, wenn sie es nur wollten. Ich wollte es, und es funktionierte.

CC: Was hat dich dazu gebracht, dich für Poker zu interessieren?

Joe: Es war irgendwo in 2002, ich war ungefähr vier mal von Dotcoms entlassen worden. Ich entschloss mich, einfach nur auszuprobieren und eine Weile zu reisen. Ich kam von diesen Reisen zurück und wusste nicht so genau, in was ich als nächstes springen möchte. Ich wusste, dass ein übliches amerikanisches Untermnehmen nichts für mich ist, doch ich war mir nicht sicher, was an dieser Stelle für mich ist. Ich habe mit meinem Vater über Poker gesprochen und fragte ihn spontan, ob er mich Poker so lehren könnte, dass ich es professionell spielen könnte. Es ist nicht so, dass ich es unbedingt machen wollte; ich war nur neugierig, wie er darüber denkt. Er war mit seiner Antwort so hart, dass ich es gemacht hätte, dass es mein Interesse erweckte. Der Rest ist Geschichte.

CC: Welche Stakes und wo hast du angefangen, zu spielen?

Joe: Ich fing mit Spielen mit imitiertem Geld an und machte einige Computersimulationen mit einer Software, die ich mir gekauft hatte. Ich machte es drei Monate lang, bevor ich in ein Casino ging. Ich wählte das Lucky Chances, ausserhalb von San Francisco, und fing an, $2-4 und $3-6 Limit Spiele zu spielen. Ich war ziemlich gut, doch es ging so richtig los, als ich nach einer Spielwoche live deren wöchentliches Limit Holdem Turnier betrat. Ich hatte Glück und wurde Dritter, und danach ging alles los.

CC: Irgendwelche Herausforderungen während deines ersten Monats?

Joe: Meine Herausforderung lag in meiner aggressiven Vorgehensweise. Ich wuchs auf und trieb gleichzeitig Sport, also dachte ich immer, ich bräuchte nur mein Aktivitätslevel hochzuheben und dies wird mir erlauben, in den Bereichen zu dominieren. Während es im physischen Sport zutrifft, wird ein wilder und unsteter Spiel im Poker dich nur in Schwierigkeiten bringen. Ich musste einfach etwas runterfahren, und es war auch richtig in den frühen Monaten. Ich wurde einige Male gar nicht schön geschlagen.

CC: Als einer der grössten Spieler zu sein, der die grössten Stakes überall in der Welt spiel, würde viele von uns während unserer frühen Entwicklung überwältigen. Wie hat deine Beobachtung dieser Spiele und Spieler deine Entwicklung beeinflusst?

Joe: Nun, es hat mich nie in diesem Masse so überwältigt. Ich war glücklich darüber, dass ich Ratschläge von solchen Leuten wie Chau Giang oder Phil Ivey bekommen kann, doch sie waren nicht wirklich hart zu mir, denn sie wussten, dass ich nicht so richtig verstehe, was ich mache. Meine härteste Kritik war Bear, also musste ich mich schnellsten um ein dickeres Fell kümmern. Er kann sehr hart sein, und ich denke, noch viel mehr mit den Leuten, die er liebt. Ich denke, er fühlt oft, dass er mich nicht ausreichend vorbereitet hat, und wenn er es sieht, ist er im Wesentlichen nicht nur von mir, sondern auch von sich selbst enttäuscht. Zum Glück habe ich auch Algebra von ihm gelernt, also wusste ich, wie er darein ging. Mit all dem will ich sagen, dass er der beste Lehrer gewesen ist, den ich mir vorstellen konnte und dass ich vermutlich schon gute 6-7 Jahre von meiner Lernkurve bereits abgehackt habe. Kein Witz.

CC: Für deine ersten WSOP hattest du eine unglaubliche Reihe von Ergebnissen, die zwei Finaltische reichen. Erstens, wie hast du dich auf die WSOP vorbereitet?

Joe: Als ich das letzte Jahr in die WSOP ging, habe ich mich überhaupt nicht vorbereitet, da ich keine Ahnung hatte, was ich erwarten sollte oder wie ich mich überhaupt vorbereiten sollte. Ich hab kaum gewusst, wie ich überhaupt spielen soll, also ist es echt ein Wunder, dass ich überhaupt in der Lage war, meine Ergebnisse aufzubauen. Ehrlich, es wird immer eine der eigenartigsten Besonderheit meines Lebens sein, dass ich das geschafft habe.

CC: In welchen Events hast du gespielt, dass sie dich bis zu dem $5k Event #20 führten?

Joe: Letztes Jahr habe ich jeden Holdem Event gespielt, das ich nur finden konnte. All die führten bis $5k.

CC: Bei deinem ersten Cash und Finaltisch bei dem $5k PLHE Event hast du an einem Tisch gesessen, der voll mit fürchterlichen Gegnern war. Wie hast du dich gefühlt, als du spieltest, und was haben dir diese Ergebnisse gebracht?

Joe: An dem Finaltisch habe ich echt furchtbat gespielt, da ich echt nicht wusste, wie ich spielen soll. Ich war sehr nervös, da ich nicht wusste, ob meine Entscheidungen richtig waren oder nicht. Die TV Aufnahmen haben mich überhaupt nicht gestört, doch die Tatsache, dass ich vielleicht etwas dummes machen kann und somit verliere, was auch geschah, die plagte mich. Ich habe nie Angst vor einem Misserfolg, doch es ist nicht gut, wenn ich diesen Misserfolg selber verursache.

CC: Dann hast du bei einem zweiten Finaltisch in dem $5k LHE Event 28 gespielt, deine Pocket 3's wurden von Annie Duke's K-7 geschagen. Woran erinnerst du dich bei diesem Event?

Joe: Es war die selbe Situation wie dem PLH Finaltisch. Ich war einfach nur erschrocken und hoffte, dass ich bloss nichts albernes mache. Ich habe es geschafft, den Chiplead zu übernehmen, doch verschwendete es weg, da es mir an Reife und Erfahrung fehlte. Ich spürte echt, dass ich dieses Turnier gewinnen sollte, und ich denke, dies würde auch passieren, wenn wir das selbe Event heute hätten, wir alle auf die selbe Weise zu dem Finaltisch kämmen und die selben Karten bekämmen. Ich bin gewachsen, und mein Spiel tat es auch. Ich war echt enttäuscht.

CC: Du scheinst dich sehr auf Turniere zu konzentrierst. Is es der Fall oder hast du eine Mischung von Cash Spielen mit Turnieren?

Joe: Ich spiele beides, doch Turniere sind die, wo es Adrenalin gibt und wo die Bedrohung des Todes haucht. In einem Turnier kannst du sterben, in übertragenem Sinne, natürlich. Das ist, wenn du all deine Chips verlierst. Es ist vorbei. Ich geniese den Stress dieser Wahrscheinlichkeit vs. Cash Spiele. Ich habe mich entschlossen, mehr darauf zu konzentrieren, da ich es viel mehr geniese und ich fühle, dass ich hier besser bin.

CC: Wo und was spielst du?

Joe: Wenn ich in LA bin, spiele ich üblicherweise in Commerce. In Vegas ist es meistens Bellagio. Meistens kann man mich beim Limit spielen sehen - von $30-60 bis $80-160 und beim No Limit ist es egal welches Spiel. Wenn ich online spiele, dann mach ich es meistens bei Full Tilt, und spiele die selben Limits.

CC: Wie bereitest du dich für ein grosses Turnier vor?

Joe: Ich mache wirklich nichts aussergewöhnliches. Ich sorge nur dafür, dass ich die Nacht davor genug schlaffe und am Morgen etwas jogge. Das Joggen wirkt meditierend und lässt mich ruhig, wenn ich mich an den Tisch setzte.

CC: Und zum Schluss. Was denkst du, wie hast du dich in dem letzen Jahr verändert - persönlich als auch professionell?

Joe: Ich bin viel mehr konzentiert und weiss jetzt besser, wie man ein Turnier gewinnen kann und wie man andere Spieler an meinem Tisch manipuliert. Ich denke einfach, dass ich jetzt ein mehr vollkommener Spieler bin und ich hoffe, auch etwas zäher für meine Gegner.