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Poker News | Leute im Poker | Poker Gesichter

Jeff Williams

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Jeff Williams ist ein Student bei der Georgia Universität nach einen interessanten Studienanfang. Für einige Studenten ist das Highlight des Jahres in der Dekanliste zu stehen. Für andere ist die Mitgliedschaft in einer Bruderschaft oder Schwesternschaft die Krönung ihrer Leistungen. Jeff William hat sein $10 Eintritt in ein Re-Buy Turnier in $1,000,000 Preis des ersten Platzes bei dem EPT Monte Carlo Event verwandelt. Bevor sein Spitzname yellowsub86 für das agressive NLHM Spiel gut bekannt wurde, war er früher als einer der Fische bekannt, die $50 bei Party Poker einzahlten und dabei zusehten, wie ihr Geld Tag für Tag immer geringer wurde. Er ist eine Geschichte der Ausdauer und Reife bei jungen Jahren.

CC: Erzähl uns, wie du in Atlanta aufgewachsen bist.

Jeff: Ich war in Atlanta bis zu der Grundschule, dann bin ich nach Flint, Michigan, gezogen. Ich war dort nur für ein Jahr, dann bin ich nach Arizona in Scottsdale gezogen.

CC: Wir wohnten in Brighton, Michigan, weniger als ein Jahr, davor wohten wir in Gilbert in East Phoenix .

Jeff: Wow, das ist schrägt. Ich war dort für ungefähr drei Jahre, dann kam ich zurück, hab mit der Highschool begonnen und seitdem bin ich hier.

CC: Wie gefiel dir Scottsdale?

Jeff: Ich liebte es. Das Wetter ist einfach traumhaft.

CC: Wie hast du dich entschieden, auf die Georgia Universtität zu gehen?

Jeff: Ich liebte es, wie die Uni wächst und sie schien der beste Sitz für mich zu sein. Nahe an zuhause, hier gab es das HOPE Stipendium, alle meine Freunde kamen hierher, also hatte ich hier schon ein Gruppe von Freunden, also schien es der perfekte Platz für mich zu sein. Mein Hauptfach ist Politikwissenschaft.

CC: Hast du Geschwister?

Jeff: Ich habe ein Schwester, sie ist jetzt an der Highschool und wird wahrscheinlich auch nach Georgia gehen.

CC: Wann hast du mit Poker angefangen?

Jeff: Als ich noch in der Highschool war, hatte jemand die Idee, zu mir nach Hause zu kommen, denn wir hatten einen Poker Tisch, ich weiss nicht, wieso, und wir haben mit 5- und 10-Cent-Stücken gespielt. 25 Cents benutzen wir nicht so oft, es war immer noch grosses Geld. Das ging so einige Wochen, dann sagte jemand, „Wieso benutzen wir immer Münzen? Nehmen wir Chips." Also tauschten wir zu Chips, und es war toll. Wir gingen immer weiter, bis wir ein Buy In von $20 hatten. Wir spielten bis zum Ende der Highshool. Ich kündigte meinen Job, weil ich den nicht mehr brauchte, um mein Benzin zu bezahlen.

CC: Alles durch Hausspiele oder spielen online?

Jeff: Ich spielte kein online Poker bis zu meinen älteren Jahren. Offensichtlich, ich bezahlte $50 bei Party Poker wie jeder andere auch, verlos es, bezahlte weitere $80 und verlor es. Ich musste einsehen, dass ich schnellstens einen Job brauche. Dann habe ich angefangen, mit Play Chips bei PokerStars zu spielen, und bevor eBay erklärte, dass er sie verkauft, verkaufte ich Chips in Wert von $25. Ich bekamm eine kleine Rolle bei PokerStars und versuchte, die aufzubauen. Ich verlor es. Ich verkaufe mehr Play Chips. Und ich verlor sie. Dies war die Geschichte meiner älteren Jahre.

CC: No limit oder limit?

Jeff: Zuerst Limit, dann konnte ich es einfach nicht mehr ertragen und wechselte zu No Limit.

CC: Also wie waren deine Jahre in der Highschool? Einfach nur das Spiel zu lernen, die typische Lernkurve?

Jeff: Ich experimentierte mit SNG‘s, experimentierte mit No Limit Cash, Limit Cash, versuchte herazszufinden, wie man Stud spielt. Ab und zu hatte ich auf meinem Konto bis zu $5-6k und verlor das alles. Ich habe kein Bankroll Management geführt, kein Geldkonzept im Poker.

CC: Und dann kamst du nach Georgia und hast angefangen, bedeutsamer zu spielen?

Jeff: Nun, als ich hierher kam, kam ich auf meinen ersten Gewinnstreifen. Ich kann mich gut an November 2005 erinnern, ich hatte einen $15k Monat, also kaufte ich mir einen externen Bildschirm für meinen Laptop sowie eine Maus und Tastarur, und dachte, dass ich das machen kann. Ich habe mit $5/10 NLHM angefangen, wahrscheinlich etwas zu früh, habe begonnen, es etwas ernster zu betrachten und habe angefangen, echt gutes Geld damit zu machen. Und es einfach zu nehmen. Im Februar gewann ich mein Sitz in die EPT Monte Carlo.

CC: Wie hast du dein Sitz gewonnen?

Jeff: Ich spielte ein $10 Re-Buy, dass ein $650 Sitz auszahlte, ich habe es gewonnen. Ich hatte den $650 Sitz auf meinem Konto sitzend, bis an dem Samstag der letzte Satellite laufen sollte. Ich hatte an dem Tag nichts vor, kein Spiel, nichts zu tun, also sagte ich zu mir, „Nun, was auch immer. Ich werde es sowieso verlieren, wenn ich nicht spiele". Also habe ich mich hingesessen und spielte, setze meine Gewinnreihe fort, neun ausbezahlt, kam zu dem Finaltisch und schleichte mich rein.

CC: Also war dies deine Reise nach Monte Carlo, die dir alle Kosten deckte und dein Sitz. Kamst du dort früher an?

Jeff: Wir kamen dort ein Tag früher an, sind um den Casino etwas spazierengegangen, haben Dustin Dirksen getroffen, er spielte in dem Event, ich kante ihn von den Bahamas. Ich war dort im Januar, wir haben eine Weile zusammen abgehängt.

CC: So, führe mich jetzt durch das Monte Carlo Turnier bis zu dem Finaltisch.

Jeff: Ich war eingentlich spät dran, ich hatte verschlafen. Ich kam dorthin an, meine Chips waren in einem Beutel und ich dachte, ich muss mit dem Spielen anfangen. Das erste Blatt, das ich sehe, ist Q-3, nachdem ich meine Chips aus dem Beutel ausgekippt habe, also raise ich irgendwo in der mittleren Position. Ich kriege einen Caller, der Flop zeigt 5-2-2, er checkt, ich bette und er callt. Der Turn zeigt einen König, er bettet mich, ich raise ihn und denk mir „Ich verliere all meine Chips schon auf dem ersten Blatt! Ich beruhige mich lieber." Zum Glück foldet er. Mein erster Tag endet mit $60k - soviel habe ich aus einem Stack von $10k gemacht; jeden Tag war ich in der Top 5. Ich weiss nicht, wie ich es gemacht habe. Ich kann mich an grosse Blätter nicht erinnern. Ich habe Asse mit Königen geschlagen, doch es war nur $8k wert, wo ich $70k hatte. Ich fuhr weiter mit dem Gewinnen fort, und hatte Glück in richtigen Momenten.

CC: Dann der Finaltisch. Ich denke, ich habe gelesen, du seist sehr aggressive bewesen.

Jeff: Ich habe als dritter angefangen und habe Asse mit 10‘s noch ganz früh geschagen. Das hat geholfen. Dann gewann A-Q vs. A-J. Sobald ich einen grossen Stack hatte, wusste ich, was ich mit meinen Chips zu machen habe, denn ich habe genug online Turniere gespielt.

CC: Erzähl mir über das letzte Blatt.

Jeff: Ich hatte A-10 auf dem Button und raiste bis $70k. Mein Gegner hatte $800k und ich - 2,2-2,4 Millionen. Er ging All In, und ich hatte mit ihm vor dem Heads Up bei PokerStars schon gespielt, ich wusste seinen Nickname. Also wusste ich, dass er einen Heads Up Zug versucht, oder ich dachte, dass er es macht, ich hoffte es. Ich callte und hatte Glück, dass er nur A-8 hatte.

CC: Wie war es?

Jeff: Es war echt krank. Der grosse Check war toll, die Interviews, Hachem, Raymer, ich hatte ein Abendessen mit Lee Jones. Es war geil.

CC: Und du musstest IRS treffen, richtig?

Jeff: Eigentlich habe ich die IRS noch nicht getroffen. Ich muss keine Steuern bis April zahlen, ich habe eine echt gute Buchhalterin. Sie spezialisiert sich in Poker und weiss, was sie macht.

CC: Nachdem du gewonnen hast, gab es einen Gestöber von den Medien, als du in die Vereinigten Staaten wieder zurückkamst?

Jeff: Es war eine anstrengende Woche. Wir haben Radio-, Nationalshows gemacht und es gab einen Artikel in der Schulzeitung.

CC: Wie haben die anderen reagiert?

Jeff: Sie waren wie „Man, du hast eine Millionen gewonne? Ich habe dich deim Pokerspielen gesehen, doch ich wusste nicht, dass du gut bist". Ich bin immer noch nicht gut, ich hatte einfach nur Glück.

CC: Danach hast du einge ernste Stakes gespielt, richtig? Hat dein Gewinn dir den nötigen Bankroll gegeben, nach oben zu rücken?

Jeff: Eigentlich habe ich kein Geld ins Internet überwiesen, also benutze ich den Bankroll, den ich vor Monte Carlo hatte. Doch jetzt kann ich etwas aggressiver damit umgehen. Ich habe einige Versuche gestartet, die sind gut ausgegangen und nun ist der Bankroll gross genug, echt grosse Stakes zu spielen.

CC: Was spielst du jetzt derzeitig?

Jeff: FullTilt, PokerStars, PartyPoker, UltimateBet. $10/20 NLHE, versuche bei $25/50, wenn ich in einer echt guten Stimmung bin.

CC: Alles NLHE oder spielst du auch Omaha?

Jeff: Ich spiele ab un zu $10/20 PLO, wenn ich in der Stimmung bin. Ab un zu will ich split spielen, also spiele ich $75/150 Limit Stud H/L. Manchmal spiele ich auch Heads-Up.

CC: Was sind die grösssen Erfahrungen, nachdem du gewonnen hast? Ist es dein Banroll, der Betrag des Geldes, den du gewonnen hast, der dir die Freiheit gibt, auf einer bestimmten Weise zu spielen?

Jeff: Ja, als erstes habe ich von den kleinen Stakes, wie $3/6 NLHE, zu den etwas grösseren gewechselt, wie z.B. $10/20. Ich konnte öffter versuchen und wusste, ich könnte einfach neu laden, obwohl ich das glücklicherweise nicht brauchte. Wenn ich nur mit dem Geld meines Bankrolls gespielt hätte, hätte ich diese Versuche nicht gewagt. Was ich beim Spielen dieser Stakes gelernt habe ist dies, dass man hier viel aggressiver Spieler muss. Diese Typen sind sehr gut, und es hilft, wenn das Geld nicht so wichtig ist.

CC: Verbringst du Zeit in Forums?

Jeff: Ab und zu schreibe ich was in 2+2 und PocketFives. Ich habe einige Freunde, mit denen ich mich unterhalte.

CC: Meinst du, es ist eine wichtige Sache?

Jeff: Ich denke, es hilft. Ich denke, jeder sollte es versuchen, ein paar Freunde bei seinen Stakes zu finden, egal, ob es SNG‘s, Multi‘s oder Cash sind. Du kannst ganz einfach die Blätter überblicken, wie z.B. „Echt, du hast gecallt, du hast geraist, du hast gefoldet? Wieso dies, wieso das?" Es hat mir geholfen, Ideen verschiedene Leute in Betracht zu ziehen.
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CC: Du, Strasser, Jeff Madsen, jetzt seid ihr die Posterstars des College Pokers.

Jeff: Ich betrachte mich nicht als einen davon.

CC: OK, doch wenn wir es nach diesem Standpunkt betrachten, bist du sehr erfolgreich gewesen. Doch von der Perspektive aus kannst du sehen, dass die Campuse ein grosses Beet für Poker geworden sind. Nachdem du so schnell populär geworden bist, was sieht du auf so einem Campus? Spielen die Menschen jetzt massenweise, ist es eine grosse Ablenkung für die Studenten? Was siehts du?

Jeff: Viele meiner Freunde wollen, dass ich $25 auf deren Konto bei PokerStars einzahle, und wenn sie mir das Geld geben, überweise ich es auch. Einige Leute sind echt aufgestiegen. Jeder sieht mich, wie ich einem meiner Freunde sage, „Ja, heute habe ich $10k gemacht", und sie sagen, „Mensch, das ist mehr, als ich wert bin. Das ist unglaublich! Gib mir etwas Geld auf PokerStars." Viele meiner Freunde spielen online. Bei niedrigen Limits macht es viel Spass und du kannst ein solides Stündchen machen, wenn du Spass damit hast.

CC: Siehst du es als eine grosse Ablenkung für die Studenten?

Jeff: Wie mit allem kannst du davon abhängig werden. Wenn du davon abhängig bist und gut bist, ist es nicht schlimm. Es gibt viel schlechtere Dinge als Poker, von denen man abhängg werden kann.

CC: Wer sind die Spieler, nach denen du suchst oder die am meisten herausfordernd sind oder von denen du eine Menge lernen kannst?

Jeff: Ab und zu sehe ich mir Shows im Fernsehen an, ich respektiere das Spiel von Negreanu und Ivey. Sein Spiel ist wie meins, von Zeit zu Zeit ewas verrückt aggressive.

CC: Hast du viel Mahatma gespielt?

Jeff: Ich habe es nur einmal gespielt, $50/100 Heads-up. Es hat Spass gemacht, ich denke, ich habe $3k in einer halben Stunde verloren.

*CC: Es ist besser als er, der $300k in einer halben Stunden verloren hat.*

CC: Du studierst noch, also hast du dich nicht dafür entschieden, nur Poker zu spielen. Denkst du, dass du damit aufhören könntest?

Jeff: Ganz bestimmt. Nachdem ich graduiert bin, nehm ich vielleich ein Jahr Auszeit und spiele vielleicht in Events, doch ich habe das noch nicht entschieden. Wenn ich es noch mag; ich meine, ich denke nicht, dass es ein vorbeigehender Hobby ist, aber wenn ich eines Tages aufwache und nicht mehr Poker spielen will, dann werde ich auch nicht mehr spielen. Es gibt im Leben noch so vieles mehr als nur Karten.

CC: Ich bin sicher, dass du einige Menschen kennst, die das College unterbrochen haben und spielen.

Jeff: Ja, ich kenne ein paar Typen, die das College für das Spielen unterbrochen haben. Wenn es dies ist, was sie machen wollen, warum auch nicht? Ich denke nicht, dass ich jemanden von meinen Freunden dazu ermutigen würde, das College zu beenden, denn eine Collegeausbildung ist viel mehr als $50 SNG‘s, doch du kannst sie beide haben. Ich gehe zu College und ich spiele Poker bei echt grossen Stakes nachts und an Wochenenden. Du kannst ganz bestimmt beides machen. Ich gehe nicht zu jedem Event, in das ich gehen könnte, doch ich bin auch kein totaler Bücherwurm. Man kann beides haben, und ich denke, es ist wahrscheinlich auch das beste.

CC: Was denken deine Eltern?

Jeff: Sie ünterschtützen mich. Ich weiss nicht, ob du es weiss, doch am letzten Tag kamen sie nach Monte Carlo, und es war toll. Ich weiss nicht, was ich ohne sie gemacht hätte, ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Sie sind sehr unterschtützend gewesen, und sie haben mich angeregt, den Gleichgewicht zurück zur Schule zu setzen, also ist alles gut ausgegangen. Sie halten mich am Boden, helfen mir mit dem Geld.

CC: Letze Frage. Du hast gesagt, dass du am Anfang Probleme mit dem Aufbau deines Bankrolls hattest und jetzt ist es völlig anders. Erzähl mir über den Bankroll Management für dich, nachdem du die Chance hattest, beide Seiten auszuprobieren. Ich bin mir sicher, dass du Spieler bei deinen Stakes gesehen hast, die abgestürtzt und verbrand sind.

Jeff: Alles geht darum, was du von Poker willst. Wenn du $50 setzt und schauen willst, wie weit du gehen kannst, dann ist es dein Recht. In den folgenden Wochen brauchst du in 98% der Zeit ab und zu neuzuladen. Die 2% der Zeit wirst du es bis zu ganz viel schaffen. Wenn du versuchst, deinen Bankroll hoch aufzutreiben, dann setzte nie mehr als 5% deines Bankrolld in ein Spiel. Spiele konservativ, du kansst es sehr profitabel machen und eine Menge Spass haben. Wenn du dir über dein Geld keine Sorgen machst, spielst du besser und hast mehr Spass. Wenn du mit gelegentlichem Geld spielst, ist es anders.

*Dieser Interview wurde in September gemacht.