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Das beste Poker Blatt

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In der Welt von Texas Holdem gibt es unvergessliche Blätter. Doch keines schlägt das Blatt, das glückliche - und unglückliche - Spieler in einem privatem Club in Columbus, Ohio um 11 PM am Silversabend 2005 gespielt haben. Die Stakes lagen bei $15/$30. Der Pot war mit erstaunlichen neun Spielern in dem Blatt beendet. Der Flop zeigte {K-Clubs}{Q-Clubs}{9-Diamonds}. Das Betting war schon wieder beendet und es waren immer noch neun Spieler dabei. Der Turn brachte ein Herz Ass. Das Betting war noch einmal beendet.

An dieser Stelle müstte sich der Leser wundern, was diese Spieler wohl halten könnten? Oder waren sie einfach nur dumm? Die Antwort ist folgend: vier Spieler hielten J-10 suited und hatten den Nut Straight getroffen. Ein Spieler hatte Pocket Kings, ein weiterer Spieler - Pocket Queens, ein dritter, unfassbar, Pocket Nines. Der achte Spieler hielt {K-Diamonds}{Q-Diamonds} und hatte somit zwei Paare auf dem Flop. Und schliesslich hielt der neunte Spieler {A-Clubs}{8-Clubs} und hatte somit einen Flush Draw mit phantastischen Pot Odds.

Diese Gesichte, die ich hier beschieben habe, ist wirklich wahr, mein Freund war der jenige, der Pocket Nines auf der Hand hielt.

Dieses Blatt ist der perfekte Beispiel dafür, wie die Community Cards den Ausgang verschiedener Blätter beeinflussen. Der Spieler, der Pocket Kings auf der Hand hielt, war der deutliche Führer vor dem Flop, doch der Flop hat die ganze Situation etwas heikler gemacht. Angenommen, dass seine zwei Gegner auch ihre Sets getroffen haben, all seine Outs für das Full House auf dem Flop, würde dies jemand anderem Quads geben. Verbunden mit dem Fakt, dass vier Spieler ein „Made Hand" getroffen haben (Made Hand heisst soviel, wie dass man mit einem Blatt schon was getroffen hat (Top Pair, 2 pair, Set usw.) aber nicht die Nuts hat), waren die Kings schon fast drawing dead. Der Ass auf dem Turn hat nur zwei Outs mehr gegeben, da einer von den drei gebliebenen Assen schon auf der Hand eines Spielers war. Der Spieler mit dem Set von Queens war ein grösserer Benachteiligter. Er hatte nur einen Out, die letzte Dame.

Irgendwann, nachdem der letzte Raise auf den Turn gecallt war, hat mein Freund erkannt, dass er auf dem Weg zu drawing dead auf quads

ist. Er hielt {9-Hearts}{9-Spades}. Die vierte Neun - die Neun Kreuz - würde dem Spieler mit {J-Clubs}{10-Clubs} einen Straight geben. Und es war genau diese Neun, die auf dem River fiel.

Wie haben die Spieler, meinen Freund miteingeschlossen, genau erkannt, was ihre Gegner auf der Hand halten? Das post-hand Drama entfaltete sich nach und nach, mit Diskussion über das Blatt, die sich lange nach dem der Spieler mit {J-Clubs}{10-Clubs} beendet hat, seine Chips aufzustappeln, fortgesetzt hat. Es waren Menschen, die oft gegeneinander gespielt hatten und in diesem Fall nich zu verbergen hatten. Nach der Diskussion haben sich alle die Hände gegeben und staunten, wie so ein Blatt erschienen konnte, wo eine Neun ein Monster Flop geschlagen hat. Das ist vielleicht nicht das beste Blatt aller Zeiten, wie ich es genannt habe, doch es nah dran. Ich kann mir wirklich kein besseres Blatt vorstellen.