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Konsolidierung als Folge des UIGEA?

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Zur Zeit liest man überall im Internet Berichte darüber, wer mit wem zusammen kommt. Nein, ich rede nicht von Britney und K-Fed, ich rede von dem ganzen Durcheinander im Bezug auf Fusionen und aktualisierten Business Plänen in der Online Poker Welt als Folge des Unlawful Internet Gambling Enforcement Act in den USA.

Berichte und Neuigkeiten fliegen einem nur so um die Ohren, dass man glatt den Durchblick verliert. In Folge von Schließungen von US Aktivitäten, drastische Abwertungen von Aktienpreisen und dem Ausverkauf von einigen Sites brodelt die Gerüchteküche nur so in den letzten Paar Monaten. Seit Wochen geht das Gerücht um die Vereinigung von UltimateBet und Absolute Poker, was angeblich im Laufe des Monats offiziell bestätigt werden soll. Aber im Moment sind das alles nichts weiter als Gerüchte, da bis jetzt noch keine der beiden Sites eine Stellungnahme veröffentlicht hat.

Wenn diese Fusion tatsächlich zu Stande kommt, würde AbsoluteBet oder was auch immer der neue Name auch sein würde sofort ein Führer auf dem Online Poker Markt werden. Absolute Poker sponsert unter anderem den Turnier Profi Michael "The Grinder" Mizrachi, während das UltimetBet Team aus Spielern wie den 10-maligen WSOP Armband Gewinner Phil Hellmuth Jr., Antonio Esfandiari und Annie Duke besteht.

Viele Gerüchte kurieren auch um die Zukunft von 888 Holdings PLC, dem Zuhause von Pacific Poker, mit PartyGaming als einen der Hauptbewerber für die Übername. In Groß Britannien hat Ladbrokes PLC großes Interesse an 888 Holdings bekundet, in welchem Fall sie zum eindeutigen Marktführer auf der Insel aufsteigen würden. Angeblich war Ladbrokes Vorsitzender Chris Bell vergangene Woche in Israel, um Gespräche mit den 888 Gründern zu führen.

Dann hört man auch, dass das Interesse von PartyGaming sich mehr auf Bwin.com bezieht als auf 888. Diese Nachricht folgt einem Bericht von Party, in dem sie verkünden, dass ihre Site für Online Sportwetten, Gamebookers, große Erfolge vermeldet. Bwin ist einer der vielen Sites, die nicht länger Einzahlungen von US Kunden annehmen und in einigen Teilen Deutschlands sieht die Zukunft für sie auch nicht gerade rosig aus.

Ein Sprecher von Bwin dementiert jegliche Verkaufsgespräche mit PartyGaming. "Wir führen Gespräche mit PartyGaming, sowie mit allen anderen großen Firmen, aber darüber, dass wir uns alle zusammen tun sollten, um eine vereinigte Haltung für die Industrie in der EU einzunehmen," sagte Karin Klein. "Aber wir reden mit PartyGaming nicht über einen Verkauf von Bwin."

Zweifellos werden in den kommenden Wochen und Monaten noch mehr neue Gerüchte auftauchen, was die Online Poker Welt betrifft, besonders, wenn die genauen Einzelheiten des UIGEA im laufe dieses Jahres und Beginn nächsten Jahres bekannt werden. Viele kleine Sites werden wohl übernommen werden, während andere, wie zum Beispiel PamelaPoker, wohl einfach von der Erdoberfläche verschwinden. Wenn sich alles ein wenig beruhigt hat, ist es gut möglich, dass wir am Ende mit 10 Riesigen Firmen darstehen, die alle zusammenarbeiten, und nicht 100 kleine Firmen, die verzweifelt versuchen, jeden möglichen Dollar zusammen zu kratzen. Und wäre dieses Endergebnis denn wirklich so schlimm?