Du bist hier: Home Poker Strategie Fortgeschrittene Poker Strategie Wir rücken nach oben - Teil II: Bankroll

Online Poker Rooms

Beliebte Seiten

Bwin Poker
Gratis Party Poker Bonus
Online Poker Rooms
Poker Bonus Codes
WSOP 2008
Pokerregeln
PokerRoom
Bodog Poker
Chili Poker
Carbon Poker
Ladbrokes Poker
RSS Feed

Wir rücken nach oben - Teil II: Bankroll


Von: Geiststaat
Aktualisiert: Jan 2, 2007
Leser: 1685
340x226-img459a3b338f126.pngDas letzte Mal habe ich mich mit dem Niveau der Fähigkeiten als eine Voraussetzung für ein weiteres, höheres Level beschäftigt. Du musst mindestens ein gewinnender Spieler sein. Ok, jetzt bist du ein gewinnender Spieler, was nun? Eine übliche Faustregel für den Bankroll ist, dass in einem NL Spiel du 2000 Big Blinds brauchst. Das heisst, wenn du in einem 0,50/1 Spiel spielen willst, brauchst du $2000.

Wie gewöhnlich, eine Grösse, die allen passt, passt nicht so gut. Ein genaueres Mass des benötigten Bankrolls lässt sich aus der eigenen Gewinnrate, der Standardabweichung der Gewinnrate und der Risikotoleranz kalkulieren. Der übliche Rat deutet auf ein 1% Untergangsrisiko für Profis und 5% für nicht Profis. Wenn jemand die 1% Untergangsrisiko miteinschliest, kann dies zu einer bedeutsam anderen Bankroll Forderungen führen, als die 2000 Big Blinds. Zum Beispiel, ein Spieler mit einer 5BB/100 Gewinnrate mit einer Stardartabweichung von 50 braucht nur 1151 Big Blinds pro Level, was etwas weniger als die 2000 Big Blinds Regel ist. Wenn ein Spieler ein Spiel mit einer grösserer Varianz hat, wie einer Standardabweichung von 80, dann braucht er 2947 Big Blinds, was nun um einiges grösser als die benötigten 2000 Big Blinds, wie die Regel besagt, ist (wenn sie an der Formel interessiert sind, einfach google search starten, sie sollten eine Webseite finden, die den benötigten Bankroll gratis kalkuliert). Also ist die Regel von 2000 BB ungenau, doch die Idee darunter ist gar nicht mal so schlecht. Die Besonderheit des NL Spiels bedeutet eine hohe Varianz. Jedes Blatt, das du spielst, könnte deinen gesamten Stack aufbrauchen. Die 2000 BB Regel bewahrt dich gegen Pech. Meistens muss man schon riesiges Pech haben, wenn man als ein gewinnender Spieler das alles zu verlieren kann. Natürlich ist das nicht unmöglich, einfach nur unwahrscheinlich (für den durchschnittlichen Spieler). Die 2000 BB Regel erlaubt es dir, bequem in einem anderen Level zu spielen, denn du weisst, dass Pech dir nicht den gesamten Bankroll nehmen wird. Natürlich kannst du auch die Formel mit der Gewinnrate, Standardabweichung und dem Ruinrisiko nutzen, um mit Vertrauen im nächsten Level spielen zu können. Dieses Selbstvertrauen, oder Bequemlichkeit mehr zu sagen, ist der entscheidende Faktor für die Amatuere sowie auch die Profis. Wie selbstsicher du dich fühlst, hängt davon ab, wieviel Risiko du zu tolerieren bereit bist. Du musst dich hinsetzen und dich fragen, wieviel Verluste du vertragen kannst, doch trotzdem dein A-Spiel erhalten.

Auch wenn du ein sehr guter Spieler mit eine sehr hohen Risikotoleranz bist, würde es ziemlich dumm sein, deinen gesamnten Bankroll auf einem oder zwei Tischen zu riskieren. Das kurzfristige Pech kann all deine schwierige Arbeit zunichte machen. Auch wenn du etwas bewahrst, kannst du wieder zurück in dein vorheriges Level zurückversetzt werden.

Zum Beispiel, sagen wir mal, du spielst bei einem .10/.25 Spiel, hast $500 und entscheidest, dass du gut genug bist, um in dem .50/1 NL Spiel zu spielen. Leider stosst du auch Pech und du verlierst ein Buy In mit K-K vs. A-A, ein weiteres Mal, wenn die Situation sich wenden, doch der K-K sucks out auf dem River, und das letzte Mal, wenn jemand ein Flush Draw auf dem Flop blufft, du nur mit einem Set callst, und auf dem River setzt der Gegner sein Blatt zusammen. In nur einer Stunde sind deine $500 bis zu $200 geschrumpft, und du kehrst zurück zu deinem alten Spiel, doch das Pech verfolgt dich weiter und du verlierst 4 Buy Ins in nur 2 Tagen. Schon wieder, nur Pech, du spielst gut, doch den Karten ist es egal, dass du der bessere Spieler bist. Jetzt liegt dein Bankroll nur bei $100, und das Weiterspielen in dem jetztigen Level ist eine riskante Situation, also müsstest du noch ein Level runtergehen, nur um dir einen adequaten Bankroll für ein normales Spiel zu bilden. Die Moral dieser Geschichte ist Geduld. Das schlagbare .50/1 NL Spiel wird immer noch da sein. Ja, spiel in deinem bequemen Level, riskiere nicht zu sehr.

Während dein gesamter Stack in NL gefährdet ist, eine bessere Schätzung, was du wahrscheinlich im nächsten Leven gewinnen kannst, ist die Standardabweichung. Die Standardabweichung ist das Mass der Streuung deiner Gewinne und Verluste um die Gewinnrate. Je niedriger die Standardabweichung, desto weniger volatil ist auch dein Spiel. Es gibt keine ideale Grösse der Standardabweichung. Die Rate basiert auf dem Stil des Spiels, den einer spielt. Loose-aggressive Stile haben eine grössere Varianz und somit auch eine höhere Standardabweichung als die der tight-aggressiven Stile. Die Zahl, die am ende des Tages jedoch zählst, ist die Gewinnrate, und der loose-aggressive Spieler spielt vielleicht diesen Stil sehr gut und hat eine grössere Gewinnrate als deer tight aggressive Spieler. Daniel Negreanu, zum Beispiel, hat (ich würde mal raten) eine grössere Gewinnrate als ich, doch ich bin mir sicher, dass sein Spiel eine viel höhere Volatilität aufweist. Je höher deine Standardabweichung, desto grösseren Bankroll brauchst du, wenn du ein Level weitergehen willst, da du ein Spiel mit mehr Risiko als die tighten Spieler spielst.

Wenn du die Standardabweichung selbst zählst, basierend auf die Zahl der Blätter, die du spielst, und den Betrag, den du gewinnst oder verlierst, dann musst du wissen, dass wenn du nur die gesamten Blätter und die gesammten Gewinne/Verluste aufschreibst, erhälst du eine niedrigere Standardabweichung als sie sein wäre, wenn du sie mit einem Programm wie Poker Tracker zählen würdest. Das Programm berücksigt jeden Tisch bei jeder individuellen Sitzung. Spielen bei mehreren Tischen verringert die Varianz, da das Risiko verteilt ist (wie in der Wirtschaft, wo man Aktien verschiedener Gesellschaften kauft, um das Risiko zu verringern). Ich denke, das ist ein kleinder Mangel in den tracking Programmen, obwohl ich denke, dass der weitere Nutzen den Mangel überwiegt. Daher, wenn du planst, mehrere Tische beim nächsten Level zu spielen, kannst du deine Standardabweichung etwas verringern, wenn du die Zahl von einem Trackingprogramm erhalten hast, doch nur ein bischen.

Ok, gehen wir weiter. Zwei Standardabweichungen umfassen 95% der möglichen Ergebnisse. Somit gibt es nur eine Wahrscheinlichkeit von 5%, dass du mehr als 2 Standardabweichungen von deiner Gewinnrate in einer bestimmten Session verlieren wirst. Zum Beispiel, sagen wir mal, du hast eine Gewinnrate von 5BB/100 und deine Standardabweichung liegt bei 50BB/100. Wenn du es in Erwähgung ziehst, weiter bis .50/1 NL zu steigen, dann kannst du annehmen, dann mit einer 5% Wahrscheinlichkeit du nicht mehr als $95 über 100 Hands verlierst (5BB- (2x50BB)). Wenn du drei Standardabweichungen nimmst, dann umfast du 99% der zu erwartenden Gewinne/Verluste. In diesem Fall gibt es nur eine sehr kleine Wahrscheinlichkeit, mehr als $145 zu verlieren. Entscheide selbst, mit welchen Risiko du dich wohler fühlst - mit 5% (zwei Standardabweichungen) oder 1% (drei Standardabweichungen). Das ist der Betrag des Geldes, denn du riskierst, wenn du 100 Hands im nächsten Level spielst. Wenn wir das Beispiel fortsetzen, wenn du dich wohl fühlst, wenn du .25/.50 NL mit $800 spielst, und einen Risikolevel von 1% willst, dann brauchst du $145 zu gewinnen, wenn du dich auf das nächste Level umschaust.

Du kannst eine konkretere Bewertung erhalten, wenn du die Gewinnrate und die Standardabweichung in die Zahl der Hands, die du normalerweise spielst, konvertierst. Somit, wenn du normalerweise 200 Blätter in einer Session spielst, dann möchtest du vielleicht deine Gewinnrate in BB/200 konvertieren, dann zähle erneut die Standardabweichung. Ja, du kannst die Zahlen einfach verdoppeln. Dies wird dir sagen, wieviel du vorrausssichtlich riskierst, wenn du beim nächsten Level eine normale Session spielst. In unserem Beispiel liegt das Risiko bei $290.

Eine Menge Spieler neigen dazu, über den Level des Spiels in sesshafter Dauer zu denken. Sie bleiben bei einem Level für eine lange Zeitdauer und sehen auf die Bewegung in das nächste Level als etwas dauerhaftes. Ich bevorzuge eine mehr flexibele Vorgehensweise. Kristy Gazes empfielt nur dann in Limits aufzurücken, wenn man drei Sessions hintereinander gewinnt und umgekehrt, nach unten gehen, wenn man drei Sessions hintereinander verliert. Jetzt würde ich dein Komfortlevel und den Risikofaktor hinzufügen. Sobald du ermittelt hast, wieviel Risiko du beim nächsten Level tolerieren kannst und hast mit diesem Komfortlevel soviel bei deinem jetztigen Level erworben, dann kannst du probieren, wenn du drei Sessions hintereinander gewinnst. Du bewegst dich nicht dauerhaft in das nächste Level; du probierst es nur aus. Wenn du ein solider gewinnender Spieler bist, wirst du wahrscheinlich beim nächsten Level gewinnen, doch natürlich bleibt die Wahrscheinlichkeit, dass du verlieren kannst. Wenn du es probierst und verlierst, kannst du in dein altes Level zurückgehen und genügend Bankroll aufbauen, um einen weiteren Versuch zu starten. Anstatt in Levels „weiterzugehen", machst du nur Versuche. Wenn du deine erste Session gewinnst, spiele eine weitere. Wenn du hier all das verlierst, was du in der ersten gewonnen hast, das heisst, du hast weniger als das Geld, das du dir fürs Riskieren in dem neuen Level gesetzt hattest, dann geh runter in dein altes Level und baue dein Bankroll wieder auf, um einen neuen Versuch zu starten.

Es gibt einige Vorteile dieser Methode. Das Risiko für deinen Bankroll ist sehr klein. Du kannst alle deine Tisch Buy Ins verlieren, doch das ist unwahrscheinlich, ausser du hast eine wirklich grosse Standardabweichung. Was immer deine Standardabweichung auch ist, du bringst genug, um sich auch das Verlust vorzubereiten. Das heisst, dass du in der Lage sein solltest, dein normales A-Spiel zu spielen und nich um dein Geld bangen. Somit hält diese Methode dich in deinem Komfortlevel, schützt dich geistig und gibt dir die besten Chancen, gut zu spielen. Spielen beim nächsten Level ist ein Wandel, und am Anfang wird es einige Beulen geben, bis du dich an deine Gegner gewöhnt hast, doch sobald der Wandel länger dauert und sich erweitert, verringerst du den Schock, den man normalerweise erfahren muss. Spielen im nächsten Level wird besser als bei deinem vorherigen Level sein, und das wird dein Spiel verbessern, da du neue Spiele und neue Reads ausbildest. Das ist ein Vorteil gegenüber deinen Gegnern, die darauf warten, bis sie die 2000 Big Blinds haben, um ins weitere Level zu steigen.

Bewege dich hoch stufenweise und sei auf das Heruntergehen bereit, wenn die Dinge sich zum schlechten wenden. Starte nur kontrollierte Versuche. Wann bist du offiziell ein Level höher gegangen? Schwer zu sagen. Du kannst sagen, es ist passiert, wenn du ein komfortabeles Level des Bankrolls erreicht hast oder, um es genauer zu sagen, wenn du dich wohl in diesem Level fühlst. Ich würde sagen, du solltest damit aufhören, so zu denken. Sei flexibel, bewege dich rauf und runter ohne jegliche Gedanken. Konzentriere dich nur daraf, guten Poker zu spielen. Sei diszipliniert, und dein Komfortlevel und dein Wandel in das nächste Level wird glatt und schmerzlos sein.

 




Poker News

Poker Regeln

Poker Strategie

Copyright (c) 2001 - 2008 PokerWorks.com - Alle Rechte Vorbehalten. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinien und unseren Disclaimer.
Pokerworks.com Deutsches Poker Poker Français Póquer en español Poker in Italiano Magyar Póker Hrvatski Poker Dutch Poker Brasileiro Poker